INTACT.COMPCO und CGM M1 PRO

Ihr  Partner für das zukunftsweisende Arztsystem
 

ONLINE-ROLLOUT TELEMATIKINFRASTRUKTUR

Der Startschuss ist gefallen: 
CGM beginnt ab sofort Praxen an die Telematikinfrastruktur anzubinden.
Koblenz, 13. November 2017: CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) erfüllt als erster Anbieter alle notwendigen Voraussetzungen und bindet ab sofort Praxen, beginnend mit Zahnarztpraxen, an die Telematikinfrastruktur an. 
Alle Komponenten und Dienste, die für eine TI-Installation benötigt werden, sind von der gematik zugelassen und liegen auslieferbereit vor.
Nachdem bereits die Arztinformationssysteme CGM ALBIS, CGM MEDISTAR, CGM M1 PRO, CGM TURBOMED und die Zahnarztinformationssysteme CGM Z1, CHREMASOFT, CGM HIGHDENT PLUS sowie das Krankenhausinformationssystem CGM CLINICAL die Konformitätsbestätigung für den Produktivbetrieb erhalten haben, liegen mit der Zulassung des Konnektors KoCoBox MED+, des eHealth-Kartenlesegerätes ORGA 6141, des CGM VPN-Zugangsdienstes und des CGM Intermediär VSDM nun alle notwendigen Bestandteile für eine TI-Anbindung von Praxen vor. Die CGM verfügt damit als erster Komplettanbieter über alle notwendigen TI-Komponenten und -Dienste, die für eine schnelle, einfache und zugleich professionell durchgeführte Anbindung an die TI benötigt werden. Parallel hat die Bundesdruckerei neben der Sektorenzulassung der KZBV nun auch die Zulassung der gematik als Trusted Service Provider erhalten, so dass die Kartenproduktion der Institutionskarte (SMC-B), zu Beginn für Zahnärztinnen und Zahnärzte, starten kann. Die Zulassung für Ärztinnen und Ärzte wird ebenfalls kurzfristig erwartet, so dass dann auch die Anbindung von Arztpraxen zeitnah erfolgen kann.
Die Zulassungen der TI-Komponenten sind der Startschuss für die Installationstermine in den Praxen. Mehrere tausend Bestellungen liegen bereits vor. Die CGM und ihre Partner beginnen nun damit, alle für das vierte Quartal 2017 bestellten Installationen umzusetzen.

Download Formulare, Informationen:

Alles aktuelle finden Sie immer unter www.cgm.com/wissensvorsprung

Fragen und Antworten

Die Telematikinfrastruktur kommt. Und mit ihr nie dagewesene Chancen der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen. Wir bietet alles, was Sie brauchen, um den neuen Anforderungen im Rahmen des E-Health-Gesetzes gerecht zu werden. Sobald die Telematikinfrastruktur eingeführt wird, stehen wir Ihnen bei allen Fragen zur Seite – und machen unseren Wissensvorsprung zu Ihrem.

Warum eigentlich?

Die Telematikinfrastruktur soll alle Beteiligten im Gesundheitswesen – Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen – miteinander vernetzen und dadurch einen sektorenübergreifenden Datenaustausch erleichtern. Über die neue Infrastruktur sollen medizinische Informationen, die für die Behandlung der Patienten benötigt werden, schneller verfügbar gemacht werden. Die Telematikinfrastruktur wird deswegen oft auch als „Datenautobahn“ für das Gesundheitswesen bezeichnet. Da der Datenschutz dabei immer höchste Priorität hat, müssen alle technischen Komponenten wie die Kartenterminals für die Gesundheitskarten oder die Konnektoren, die die Verbindung zwischen Praxis und der Datenautobahn herstellen, aufwändige Testverfahren bestehen und durch das BSI zertifiziert werden. Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur ist entscheidende Voraussetzung, um alle neuen Anwendungsmöglichkeiten der elektronischen Gesundheitskarte zu nutzen.

Die Telematikinfrastruktur macht es möglich

Die Telematikinfrastruktur ist die Grundlage für viele neue E-Health-Anwendungen. Welche Anwendungen in naher Zukunft genutzt werden können, stellen wir Ihnen im nachfolgenden Kurzüberblick vor.

  • Versichertenstammdaten-Management(VSDM)
    … schützt vor Versichertenkartenmissbrauch in den Praxen und schafft gleichzeitig die nötigen Online-Strukturen für medizinische Anwendungen.
  • Elektronischer Medikationsplan
    … führt zu mehr sektorenübergreifender Transparenz, stellt Medikationsinformationen sektorenübergreifend bereit und erhöht die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS). 
  • Elektronische Arztbriefe und digitale Dokumente
    … erleichtern die Arzt-/Arzt- und die Arzt-/Patientenkommunikation und reduzieren den Verwaltungsaufwand in den Praxen.
  • Notfalldaten
    … zu Allergien, Vorerkrankungen und Implantaten, die auf der eGK gespeichert sind, können Leben retten.
  • Elektronische Patientenakte
    … bietet einen zentralen Speicherort für medizinische Daten, auf den nur vom Versicherten bestimmte Personen/Institutionen Zugriff haben.

 

Wo es geschrieben steht

 

Das "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz)" enthält einen Fahrplan für die Einführung einer digitalen Infrastruktur mit höchsten Sicherheitsstandards und die Einführung nutzbringender Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte. Mit dem E-Health-Gesetz wurde auf Basis der Zeitpläne der gematik und der Industrie ein Zeitfenster für die bundesweite Einführung der Telematikinfrastruktur festgeschrieben. Dieses Zeitfenster endet Mitte 2018, bis zu diesem Zeitpunkt sollen Arztpraxen und Krankenhäuser flächendeckend an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein.
Speziell die erste bereitstehende Anwendung, das Versichertenstammdaten-Management, wird zudem im SGB V §291 Abs. (2b), Satz 1, 3, 5 SGB V festgelegt: Die Krankenkassen sind verpflichtet, Dienste anzubieten, mit denen die Leistungserbringer die Gültigkeit und die Aktualität der Daten nach Absatz 1 und 2 bei den Krankenkassen online überprüfen und auf der elektronischen Gesundheitskarte aktualisieren können. …

Wie es eigentlich weitergeht?

 


















Das Rundum-sorglos-Paket. Die CGM bietet ergänzend zu den eigentlichen Prmärsystemen alls was Ärzte brauchen um ihre Pflichten im Rahmen des E-Health-Gesetzes erfüllen und zukünftige Chancen nutzen zu können.